Stevia Rebaudiana
Der Durchschnittsverbrauch von Zucker liegt in der deutschen Bevölkerung bei über 40 KG Zucker – und das Jahr für Jahr. Die mächtige Zuckerindustrie setzt allein im Europäischen Raum über 60.000.000.000 Euro um. Fakt: Die Deutschen werden immer dicker trotz den ganzen fettreduzierten Lebensmitteln wie Sie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen werden. Es werden einfach zu viele Kohlenhydrate verzehrt. Doch auf Süßes verzichten wollen die wenigsten.
Das Klinikum in Rostock hat in einer neuen Studie ermittelt, dass in den vergangenen drei Jahren sich die Quote übergewichtiger Neugeborener fast verdoppelt hat. Grund seien die hohen Blutzuckerwerte der Mütter.
Ist eine unscheinbare Pflanze aus Paraguay mit dem wohlklingenden Namen Stevia Rebaudiana eine „gesunde“ Alternative zu Zucker?
Dr. Michael Bolz von Klinikum Südstadt Rostock spricht von einer süßmachenden Substanz ohne Kalorien und ohne Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
Was in anderen Ländern längst erlaubt und in den Supermarktregalen zu finden ist (u. a. wie in Japan, Australien, USA, Schweiz…), hinkt die EU hinterher. Kritiker sprechen von einer Blockade der Zuckerlobby. Seit mehr als 10 Jahren wird Stevia Rebaudiana von Lebensmittelkontrolleuren geprüft – ohne Resultat. Kritisierende Ärzte und Ernährungswissenschaftler vermuten, dass die Zuckerlobby eine Zulassung verhindern möchte. Hinter vorgehaltener Hand wird oftmals von Korruption gesprochen.
Einige Studien unterstreichen die positive Wirkung der Pflanze. Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat im Sommer 2008 der Süßpflanze Stevia die Unbedenklichkeit ausgesprochen und als sicher eingestuft. Seit 1997 fällt das Süßkraut unter die strengen Regeln der sog. „"Novel-Food-Verordnung". Danach müssen Importeure die Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen. Diesbezüglich benötigt man umfangreiche Studien welche mit hohen Kosten verbunden sind.
Fakt: Nur die Zuckerindustrie kann sich mit Ihren Milliardeneinnahmen sich leisten, teure Studien zu finanzieren. Ist die Zulassung von Stevia zum scheitern verurteilt? Ein fast aussichtsloser Kampf, so vermutet Prof. Jan Geuns aus Belgien, der mit der Zulassung gescheitert ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin (BfR) befasst sich derzeit aktuell mit einem Zulassungsantrag des Professors. Regina Schumann vom Bundesinstitut für Risikobewertung: "Stevia unterliegt als neuartiges Lebensmittel bestimmten Sicherheitsanforderungen. Dafür sind noch nicht genügend Daten beigefügt worden."
Ein aussichtsloser Kampf für die Zulassung, obwohl auch Mediziner die guten Eigenschaften von Stevia längst erkannt haben? Professor Andreas Pfeiffer von der Charité-Universitätsmedizin Berlin: "Zucker hat ja grundsätzlich Kohlenhydrate und erhöht den Blutzucker. Und das ist das Problem bei Diabetespatienten, so dass gerade die profitieren, dass es Nahrungsmittel gibt, die süß sind, die gut schmecken und eben nicht den Blutzucker erhöhen." Professor Jan Geuns setzt darauf, dass die EU Ende des Jahres oder Anfang 2010 über seine Anträge entscheidet und Stevia vielleicht doch zulässt.
Auszüge des Textes u. a. aus der Quelle: Stevia Zuckerkonkurrent wird von der EU ausgebremst, Sendeanstalt und Sendedatum: NDR, Dienstag, 27. Januar 2009 im Ersten
(www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,6eodc6q8zyhy18gu~cm.asp)
Kohlenhydratarmen Produkte (Kuchen und Muffinbackmischungen + Müsli ohne Haushaltszuckerzusatz, kohlenhydratarme Mehlsorten und stark kohlenhydratreduzierte Brotbackmischungen) finden Sie in der Kategorie "Konzelmann's Original" - aus eigener Herstellung.
Das Klinikum in Rostock hat in einer neuen Studie ermittelt, dass in den vergangenen drei Jahren sich die Quote übergewichtiger Neugeborener fast verdoppelt hat. Grund seien die hohen Blutzuckerwerte der Mütter.
Ist eine unscheinbare Pflanze aus Paraguay mit dem wohlklingenden Namen Stevia Rebaudiana eine „gesunde“ Alternative zu Zucker?
Dr. Michael Bolz von Klinikum Südstadt Rostock spricht von einer süßmachenden Substanz ohne Kalorien und ohne Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
Was in anderen Ländern längst erlaubt und in den Supermarktregalen zu finden ist (u. a. wie in Japan, Australien, USA, Schweiz…), hinkt die EU hinterher. Kritiker sprechen von einer Blockade der Zuckerlobby. Seit mehr als 10 Jahren wird Stevia Rebaudiana von Lebensmittelkontrolleuren geprüft – ohne Resultat. Kritisierende Ärzte und Ernährungswissenschaftler vermuten, dass die Zuckerlobby eine Zulassung verhindern möchte. Hinter vorgehaltener Hand wird oftmals von Korruption gesprochen.
Einige Studien unterstreichen die positive Wirkung der Pflanze. Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat im Sommer 2008 der Süßpflanze Stevia die Unbedenklichkeit ausgesprochen und als sicher eingestuft. Seit 1997 fällt das Süßkraut unter die strengen Regeln der sog. „"Novel-Food-Verordnung". Danach müssen Importeure die Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen. Diesbezüglich benötigt man umfangreiche Studien welche mit hohen Kosten verbunden sind.
Fakt: Nur die Zuckerindustrie kann sich mit Ihren Milliardeneinnahmen sich leisten, teure Studien zu finanzieren. Ist die Zulassung von Stevia zum scheitern verurteilt? Ein fast aussichtsloser Kampf, so vermutet Prof. Jan Geuns aus Belgien, der mit der Zulassung gescheitert ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin (BfR) befasst sich derzeit aktuell mit einem Zulassungsantrag des Professors. Regina Schumann vom Bundesinstitut für Risikobewertung: "Stevia unterliegt als neuartiges Lebensmittel bestimmten Sicherheitsanforderungen. Dafür sind noch nicht genügend Daten beigefügt worden."
Ein aussichtsloser Kampf für die Zulassung, obwohl auch Mediziner die guten Eigenschaften von Stevia längst erkannt haben? Professor Andreas Pfeiffer von der Charité-Universitätsmedizin Berlin: "Zucker hat ja grundsätzlich Kohlenhydrate und erhöht den Blutzucker. Und das ist das Problem bei Diabetespatienten, so dass gerade die profitieren, dass es Nahrungsmittel gibt, die süß sind, die gut schmecken und eben nicht den Blutzucker erhöhen." Professor Jan Geuns setzt darauf, dass die EU Ende des Jahres oder Anfang 2010 über seine Anträge entscheidet und Stevia vielleicht doch zulässt.
Auszüge des Textes u. a. aus der Quelle: Stevia Zuckerkonkurrent wird von der EU ausgebremst, Sendeanstalt und Sendedatum: NDR, Dienstag, 27. Januar 2009 im Ersten
(www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,6eodc6q8zyhy18gu~cm.asp)
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